War es nicht wieder ein wunderbarer Contest dieses Jahr ?!
Ich hatte eigentlich vor, während des zuschauens, zu posten, hatte dann aber doch keine Lust, also kommen jetzt meine Lieblinge des gestrigen Abends. (:
Fangen wir an mit Albanien. Für sie trat
Rona Nishliu mit dem albanischen Klagelied "Suus" an. Eine wunderbare Ballade, vorgetragen von einer Sängerin, die einfach anders ist. Mit einer unglaublichen Stimmengewalt und hüftlangen Dreads, hatte mich die albanische Künstlerin sofort in ihren Bann gezogen.
Dann als nächstes die eindeutige Gewinnerin des Abends.
Loreen trat mit dem Titel "Euphoria" für Schweden an und gewann die Herzen jedes Landes sofort für sich. Das Lied, dass anfänglich wie eine Ballade wirkt, entpuppt sich später als ein einfacher Tanz-Song, der auf jeden Fall gute Laune verbreitet.. Musikalische Euphorie.
Nina Zilli, auch bekannt als die
"Italienische Amy Winehouse" trat mit ihrem Song "L'Amore E Femmina (Out of Love)" und einer unglaublich starken und rauchigen Stimme an. Das verhalf ihr immerhin auf Platz 9.
Zypern schickte die erst 18 jährige
Ivi Adamou mit ihrem Song "La La LOve" ins Renne, eine wunderschöne Frau, mit einer wunderschönen Stimme. Ein Song, der zwar nicht unbedingt der tiefgründigste war, aber durchaus gute Laune verbreitet und zum tanzen anregt.
Für Griechenland, sang sich
Eleftheria Eleftheriou mit dem Song "Aphrodisiac" und ihren High Heels ins Finale. Bei ihrer Nummer handelt es sich um ein Tanzbares und schwungvolles Poplied, in dem die Wirkung von Musik und Männern auf uns Frauen thematisiert wird.
Platz 19, erreichten meine beiden Lieblings-Iren,
Jedward mit ihrem Popsong "Waterline".
Mit dem folkloristisch anmutenden Popsong
"Never Forget" ging Island 2012 in Baku ins ESC-Rennen. Gesungen wurde der Titel von Greta Salome und Jonsi. Ein wunderschönes gefühlvolles Duett.
Auch wenn es bei dem Teilnehmer
Kurt Calleja, mit seinem Titel "This is the Night" aus Malta nur für Platz 21 reichte, hat er durchaus, einen Song präsentiert, der das Zeug hat, sich weiterhin auch hier in Deutschland zu behaupten.
Der Vertreterin aus Dänemark, wurde das Talent schon in die Wiege gelegt, die 22 jährige Soluna Samay ist die Tochter eines Wandermusikers und mit ihrer eigenen Musik auch schon in der ganzen Welt unterwegs gewesen.
Ihr Song "Should've known better" kam allerdings beim ESC-Publikum nicht sonderlich gut an, bei mir aber schon. Die verrückte Singer-Songwriterin ist mir sofort ans Herz gewachsen.
Natürlich stand ich außerdem hinter unserem deutschen Roman Lob und seinem Song "Ständig Still", dass einzige, was mich dieses Jahr entsetzt hat, ist die Tatsache, dass sie russischen Omis, es tatsächlich auf den zweiten Platz schafften, dass ist mehr als unfair. Beim ESC geht es doch um die Musik und nicht um die Belustigung des Publikums, dafür haben wir ja DSDS. Mich persönlich hat das ziemlich enttäuscht, da es auch die guten Musiker weiter runtergezogen hat.
XOXO
Kaye