"Die Wahrheit zu hören tut weh, dass beruht auf einfachen Tatsachen der Biologie, weil der Schall von unserem Gehirn schneller verarbeitet wird als das Licht, aber das ist schneller als der Schall. Unser Gehirn verändert also die Wirklichkeit um mit der Welt synchron zu sein.
Nur wenn man etwa 12m von etwas entfernt ist, dann hört und sieht man es wie es wirklich ist, dann sind Schallwellen, Licht und Gehirn in perfekter Harmonie. Die übrige Zeit verbringen wir in einer Welt der Lügen. Erst durch lügen ergibt die Welt für uns einen Sinn, ergo tut die Wahrheit weh.."
(The Mentalist-Die Wahrheit tut weh)
Wie nehmen wir wahr ?
Woher können wir wissen was Wahr ist und was Lüge ?
Warum handeln wir wie wir es tun ?
Wie kommt die Welt in unseren Kopf ?!
Die Psychologen versuchen diese Fragen schon seit Jahrzehnten zu beantworten. Es gibt darüber verschieden Auffassungen.
Zum einen haben wir die Behaivioristen aus dem Behaiviorismus. Sie erklären sich unsere Wahrnhemung mit einem Black-Box-Model. Im Gegensatz zu anderen Psychologen lassen sie die Geschehnisse im Kopf hierbei größteils außenvor, da sie der Meinung sind, das das Gehirn eher ein Teilgebiet der Biologie ist.
Im Black-Box-Modell, stellt unser Kopf einen schwarzen Raum da, einen Raum über den man keine Informationen hat. Dann haben wir den "Eingang" (zb. unsere Augen oder Ohren) und den "Ausgang". Durch unsere Sinnesorgane (die Eingänge) nehmen wir Reize bzw Signale auf diese gelangen in die "Black-Box" und werden dort verarbeiten und schließlich erhalten wir eine Reaktion (den Ausgang). Wenn man also Informationen über den Eingang und über den Ausgang hat, so kann man Hypothesen darüber aufstellen, was im Gehirn passiert ist.
Die Vorstellungen im Kognitivismus sind dem Behaiviorismus relativ ähnlich. Auch hier ist man der Meinung, dass man anhand von "Eingang" und "Ausgang" herleiten kann, was im Gehirn passiert. Doch für sie stellt sich das alles nicht mehr in einem "Black-Box-Model" dar, sie sind der Auffassungen, dass sie die Vorgänge im Gehirn durchaus erklären können, und zwar mit Hilfe des Vorgangs der Erkenntniss. Sie glauben, dass das Verhalten des Menschens nur von Verstehen und Einsicht geleitet wird. Der Kognitivismus ist ein Versuch der Rekonstruktion kognitiver Strukturen und der Analyse der Inormationsverarbeitung, über die Wissen erworben, bearbeitet, gespeichert und abrufbar gehalten wird
Die Tiefenpsychologen und allen voran Sigmund Freud kammen zu einem anderen Entschluss. 1923 veröffentlichte Sigmund Freud sein erstes Werk zum Thema Wahrnehmung es hieß "Das Ich und das Es". Er war der Auffasung, dass unser Verhalten von drei Elementen beeinflusst wird. Das Ich, das Über-Ich und das ES.
Am besten kann man sich diesen Prinzip wie ein Haus vorstellen. Im Keller würde das das ES leben, es ist das Unbewusste, gesteuert von unseren Trieben und geheimen Wünschen. Das Über-Ich hingegen wohnt ganz oben im Dachgeschoss in einer Sonnendurchfluteten Wohnung. Das Über-Ich handelt steht's korrekt und nach den Moralvorstellungen der Gesellschaft. Das Ich wohnt im Erdgeschoss und hat nun die Aufgabe zu entscheiden, welche Position es vertreten will und welche Reaktion die "Haustür" verlassen darf. Das Ich achtet dabei vor allem auf die Umwelt und auf die Konsequenzen sowie die Motivation zu den verschiedenen Reaktionsmöglichkeiten.
Dieses Modell von Sigmund Freud wird auch als "Drei Instanzen Modell" bezeichnet und beschreibt das typische "Engelchen und Teufelchen Prinzip".
Die Frage wie die Welt in euren Kopf kommt und warum ihr auf die Eine oder Andere Art und Weise auf einen Reiz reagiert ist also noch längst nicht geklärt, doch die Ansätze sind da und klingen durchaus plausibel.
Bis dann,
XOXO
Kaye
Ohja, die ersten paar Staffeln von TheMentalist hab ich noch verfolgt.
AntwortenLöschenAber irgendwann hat sich Alles wiederholt!